10 Dinge an Irland, in die ich mich verliebt habe.

Irland – Insel der 40 Grüntöne, Hexen, Trolle, schwermütiger Musik und magischer Orte. Als ich die ganze letzte Woche in Irland war, konnte ich einen oberflächlichen Überblick über das Land, seine Menschen und seine Kultur gewinnen. 9 Tage sind eindeutig viel zu wenig um alles von Irland zu sehen und zu begreifen wie dieses Land und seine Einwohner ticken. Ich will mit euch die 10 Erfahrungen teilen, die mich am Meisten berührt haben.

1. Heideland

Über diese Landschaft legen sich unzählige Polster aus violett blühendem Erika, die von gelben Streifen     Stechginster durchzogen werden. Der Nebel gehört zu dieser Natur wie der Sonnenschein zu einem Palmenstrand und sorgt für eine besonders mystische Stimmung. Man mag fast glauben, dass die irischen Trolle hinter den Steinen hervorblicken.

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image 2. Straßenmusiker

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Rock of Cashel – Frau mit Fiddle

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Ladies View am Ring of Kerry – Mann spielt Uilleann pipes

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Cliffs of Moher – Mann mit Tin whistle

3. Schafe

Ich glaube Jede von uns verbindet Irland mit den Tieren. Auf der Insel kann man sehr viele verschiedene Arten von kuscheligen Tieren finden. Um die Schafe zu unterscheiden, markieren sie die Besitzer mit bunten Farben. Darum sieht man sie sehr oft mit roten, blauen und grünen Markierungen am Rücken oder Kopf. Um die Schafe zusammenzuhalten sind Hirtenhunde sehr hilfreich. Die werden durch ein spezielles Training 16 Monate lang vorbereitet damit sie vom Hirten dirigiert werden können.

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Sehr alte Schafrasse, die schon zu Zeiten der Wickinger gehalten wurden

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klassisches, irisches Verkehrshindernis

4. Irish coffee – traditionelles Getränk mit Koffein.

In Irland wird er in verschiedenen Variationen, mit Milchschaum oder mit Schlagobers, serviert. Das Originalrezept wird jedoch mit Sahne zubereitet. Warmer Whiskey wird mit 2 Teelöffel braunem Zucker verrührt. Danach wird das Glas mit schwarzem Kaffee aufgefüllt. Als Abschluss wird vorsichtig eine Haube aus Sahne über einen Löffel auf den Kaffee gegossen, sodass sie sich nicht mit der unteren Schicht vermischt wird.

Irish coffee gilt als ein heißes Getränk und wurde erst 1940 erfunden. Der klassische Irish Coffee wird ohne Löffel serviert, da man ihn nicht umrührt. Man schlürft den heißen Kaffee durch die kühle Sahne hindurch.

 

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5. Cliffs of Woher

Die spektakuläre irische Küste im Westen der Insel ragt 210 m aus dem Meer und erstreckt sich über eine Länge von 8 km. Die Brandung des Atlantiks hat diese beindruckende Landschaft geformt. An den bizarren Felsformationen kann man die gewaltigen Kräfte von von Wind und Wasser erahnen. Wenn man vorne an den Klippen steht spürt man wie der Wind, der ungebremst den Atlantik überquert hat, auf diese monströse Steinwand trifft und senkrecht in die Höhe katapultiert wird.

Dieses Naturschauspiel ist meiner Meinung nach ein unbedingtes „Must“ für alle Irlandreisenden.

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6. Doors of Dublin

Die Frage die sich stellt ist, warum sind die Türen dieser „Georgian Houses“ so verschieden, wenn es damals anscheinend verpönt war sich von den anderen abzuheben. Diese Häuser sind exakte Kopien von einander, das einzige freie Stilelement ist die Tür und der Torbogen.

Eine mögliche, nicht ganz erst gemeinte Erklärung wäre, dass es für die trinkfreudigen Iren nach einer durchzechten Pub-Nacht schlicht unmöglich wäre das eigene Haus wiederzufinden wenn die Türen der Nachbarn auch noch das gleiche Design hätten.

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7. Musik

In Irland hört man Musik an jeder Ecke. Fast in jedem Pub kann man bei seinem Guinness Live Music genießen. Die traditionelle Irish-music wurde immer durchs zuhören weiter gegeben. Niemand hat diese Lieder zusammengeschrieben. Typische Instrumente sind: Geige, Irish Flute,Tin whistle, Uilleann pieps, Bodhrán und die keltische Harfe. In letzter Zeit gehört auch sehr oft eine Gitarre dazu.

 

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Merchants Arch – Pub 

8. Guinness

Das schwarze Gold Irlands bekommt man an jeder Straßenecke in einem der unzähligen Pubs. Die größte Brauerei Irlands befindet sich mitten in Dublin. Jedes Pub ist mit einem Guinness-Logo geschmückt in der Mitte der schwarzpolierten Tafeln leuchten die goldenen Harfen. Das Zapfen eines Guinness braucht seine Zeit und dies geschieht nicht wie bei uns mit Kohlensäure sondern mit Pressluft. Beim ersten Schritt werden die Gläser zu 3/4 gefüllt. Das Bier hat dann eine hellbraune Farbe wie ein Melange. Schon nach ein paar Sekunden sieht man wie sich das dunkle Bier am Boden setzt. Nach und nach steigt die Luft auf und hinterlässt an der einen cremigen Schaum der bis zum letzten Schluck nicht zusammenfällt.

 

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9 . Schlösser und Ruinen

In Irland gibt es eine sehr hohe Dichte an Ruinen. Dies hat zwei geschichtliche Ursachen. Einerseits wurden die Iren sehr oft von den Wikingern, Normannen und auch von anderen irischen Clans angegriffen. Andererseits gab es eine 3 jährige Hungersnot in der viele Bauernhäuser einfach verlassen wurden, weil die Besitzer keinen andern Ausweg mehr sahen, als das Land zu verlassen.

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Lismore castle 

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Schloss Kylemore, erbauten Kylemore Abbey, die älteste Benediktinerinnen-Abtei Irlands. 

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Clonmacnoise ist eine einzigartige Klosterruine am Fluss Shannon 

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Rock of Cashel 

10. Road’s of Eire

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Ich habe mir versprochen, dass dies sicher nicht mein letzter Besuch der grünen Insel war. Nächstes mal werde ich alle 40 Grüntöne, Hexen und Trolle suchen und sicherlich auch finden.

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