Monat: Juli 2016

Segeltour Kroatien – Teil 1.

Ich fange damit an, dass ich noch nie in Kroatien gewesen bin, obwohl das Land nicht so weit entfernt von Österreich ist. Mit dem Auto kann man die Strecke in 6 Stunden bewältigen, natürlich nur wenn man nicht im Stau stehen muss. Zusammen mit meinem Freud und unseren sechs  Bekannten haben wir entschieden, dass wir das Land von einer andere Perspektive kennenlernen wollen. Die Idee, dass wir den Urlaub auf einer Jacht verbringen, hat mir sehr gut gefallen, weil ich nicht stundenlang ohne Bewegung am Strand liegen kann.

Am Samstag den 16.07 sind wir in der Früh von zu Hause weggefahren. Für die 600 vor uns liegenden Kilometer brauchten wir 12 Stunden. Einer der Gründe dafür war, dass von Donnerstag an die Bora in Kroatien wütete. Häuserdächer wurden vom starken Sturm abgedeckt, Autobahnen und Tunnel wurden immer wieder gesperrt, da es auch für den Verkehr sehr gefährlich war. Zusätzlich dazu war auch noch der erster Ferientag in Deutschland, damit war das Chaos perfekt.

Schlußendlich haben wir diese mühsame Anreise trotzdem überstanden ohne uns im Auto zu töten.

Ich kann euch sagen es war ganz schön knapp!

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Um 19.30 sind wir endlich im Jachthafen angekommen. Als erstes mussten wir alle wichtigen Teile des Bootes überprüfen um etwaige Schäden, die von unseren Vorgänger vielleicht verursacht wurden, zu finden und bei der Übergabe aufzeigen zu können. Die Yacht war im tadellosem Zustand und bis auf ein paar Kleinigkeiten wie neu aus der Werft. Die Aufteilung der Kabinen war schnell erledigt, der nächste Schritte waren unser Gepäck und Proviant an Board zu bringen und zu verstauen.

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Marina Dalmacija Samstag am Abend, nach dem Sonneunterganag

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Die Segelyacht, eine Bavaria 45 cruiser, hatte 4 Doppelkabinen, 3 Badezimmer, Küche mit Kühlschrank, Gasherd und Gas-Backrohr.

Alles sehr praktisch und gut aufgeteilt.

Vis a Vis der Kochzeile befindet sich eine gemütliche Couch unter der man noch großzügige Staumöglichkeiten findet. Den dazugehörigen Tisch kann man versenken und mit Auflage zu einem Notbett umfunktionieren.

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Unsere Tour:

Sonntag: D-Marina Dalmacija – Uvala Polgarbe

Montag: Uvala Polgarbe – Uvala Sakarum

Mittwoch: Uvala Sakarum   – Uvala Farfarikulac

Donnerstag: Uvala Farfarikulac  – Uvala Landin

Freitag: Uvala Landin – D-Marina Dalmacija.

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Letze Überprüfung und Kontrolle

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1 Tag – Sonntag: von Marina Dalmacija bis Uvala Polgarbe

An dem Tag hat unsere Reise richtig angefangen. Um 10 Uhr am Sonntag den 17.07 sind wir nach dem Frühstuck  von Marina Dalmacija gestartet. Da wir durch unsere problematische Anreise etwas später dran waren als wir geplant hatten sind wir unter Motor zur nächsten Bucht gefahren. Wir fuhren 6 Stunden gegen die auslaufenden Bora-Winde bis wir endlich unser ersten Zielpunkt angekommen waren.

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Philipp – Fü und Babsi

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Michi und Lisa

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Wegi und Claudia

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unser Kapitän – Daniel

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und ich.

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Es war eine kleine idyllische Bucht in der schon ein paar andere Yachten ankerten.

Eine andere Anlegemöglichkeit gab es sowieso nicht also setzten wir unseren Anker mit einem Sicherheitsabstand zu den Anderen.

5 Tipps sich am Wochenende zu erholen

Endlich Freitag – Zeit sich zu entspannen. Aber ist es in Wirklichkeit auch so? Ich weiss nicht wie es bei euch ist, aber bei mir war es immer die gleiche Geschichte. Es hat nur einen Augenblick gedauert  und schon war es wieder vorbei. Sehr oft habe ich mir am Montag in der Früh gedacht, wenn der Wecker geklingelt hat, ob es nicht möglich wäre noch einen Tag frei zu haben. Unter der Woche bin ich in der Schule und komme erst um 17 Uhr nach Hause, da bleibt nicht viel Zeit für mich selbst. Darum ist es mir viel Wert mich am Wochenende zu entspannen.

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Tipps 1.

Schaffe eine Abgrenzung, ein Ritual um deinem Körper zu signalisieren, dass jetzt Arbeitszeitende ist. Für mich ist es meine Yogastunde, jeden Freitag am Abend. Durch diese Bewegung und Meditation kann ich nach Stress und Eile der ganzen Woche runterkommen. Ich genieße die zwei Stunden und obwohl ich  sehr müde bin wenn ich zurück nachhause komme, fühle ich mich sehr gut und befreit. Es muss  natürlich nicht Yoga sein. Es könnte auch einen Spaziergang mit dem Hund, eine Stunde im Fitnessstudio oder ein gutes Abendessen sein. Probier es regelmäßig zu machen. Dein Körper wird mit der Zeit sich daran gewöhnen und du wirst merken wie deine Spannung nachlässt.

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Tipps 2.

Für mich ist sehr wichtig, dass es in meiner Umgebung sauber ist. Von zu Hause habe ich diese Gewohnheit mitbekommen, dass Samstag der Putztag ist. Sehr lange habe ich mit mir selbst gekämpft es zu ändern. Ich teile mir meine Aufgaben unter der Woche ein. z.B Montag und Dienstag -Wäsche waschen und  bügeln, Mittwoch – Staub abwischen, Donnerstag –  den Badezimmer und Küche putzen,  Freitag – Einkaufen. Dank dieser Einteilung kommt nie mehr alles auf einmal zusammen und ich gewinne Zeit am Wochenende für mich  selbst und  für meinen Freunde.

Tipps 3.

Egal wie irritiert du bist durch deinen Alltag, ob es sich um Kinder, Nachbarn oder den Chef handelt, all das verschwindet, wenn du in einem Buch versunken bist. Mir ist es schon oft passiert, dass ich am Abend beim lesen eingeschlafen bin. Lesen senkt dein Stressniveau um 68% !!

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Tipp 4.

Wenn du einen ruhigen Platz suchst, um dich am Abend zu entspannen, empfehle ich dir ein Vollbad. Warmes Wasser hilft deinen Muskeln Spannungen zu lösen. Um eine bessere Wirkung zu bekommen, gebe ich ätherische Öle oder Salz dazu. Meersalz verursacht einen Energieschub, Öle wie z.B Rosenöl verwandeln dein Badezimmer in ein SPA. Noch dazu wirkt es verjüngend und hautstrafend. Lavendel hilft bei Übermüdung und bei Stress. Zurzeit blüht der Lavendel überall, pflück dir ein paar Stiele am Heimweg und mach dir ein wunderbares Vollbad.

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Tipps 5.

Such dir eine individuelle Methode um dich zu entspannen. Ich habe dir ein paar Möglichkeiten gezeigt, aber es muss auch zu dir und deinem Charakter passen. Es hilft dir nicht Bücher zu lesen wenn du das einfach nicht magst. Der letze Tipp ist – probier viele Dinge aus und find etwas besonderes nur für Dich.

Endlich Sommer auch für mich

Die letzten paar Wochen hatte ich nicht viel Möglichkeiten mich zum Computer hinzusetzen und etwas zu schreiben. Ich hatte eigentlich überhaupt keine Zeit auch für mich selbst. Es war ziemlich stressig in der Schule. Aber endlich habe ich alle Prüfungen geschafft und kann ich mich wieder auf meinen Blog konzentrieren. Den ersten Tag meiner Sommerferien habe ich mit dem Putzen meiner Wohnung verbracht. Normalerweise bin ich sehr konsequent. Alles muss passen und sauber sein. Bis jetzt konnte ich mir das immer gut einteilen, aber leider haben mich die letzten zwei Wochen total überfordert. Ich hatte wirklich kein Zeit, jeden Tag habe ich mich für Prüfungen vorbereitet und natürlich alles Andere habe ich beiseite verschoben. Als ich Gestern nach Hause gekommen bin, habe ich fast einen Herzinfarkt bekommen, mir war das nicht bewusst wie es in meiner Wohnung aussieht. Überall Bücher, Zettel mit meinen Notizen, im Abwaschbecken mindestens eine Tonne schmutziges Geschirr, im Badezimmer haben sich schon Türme aus Wäsche gebildet. Na ja, ich war wirklich nur aufs Lernen konzentriert. Heute bin ich schon ziemlich früh aufgestanden. Die letzen 10 Monaten musste ich immer um 6 Uhr aufstehen und mich für die Schule vorbereiten. Und endlich kann ich ausschlafen und natürlich gelingt mir das nicht. Mein Tagesrhythmus hat sich noch nicht umgestellt und so bin ich schon um 6:30 auf den Beinen gestanden.

Nach dem Frühstück habe ich angefangen meine Wohnung wieder in Normalzustand zu bringen. Es hat lange gedauert Ordnung zu schaffen aber ich bin Stolz auf mich, weil der größte Teil schon erledigt ist. Jetzt kann ich mich entspannen und endlich die Sommerferien genießen.