Monat: März 2017

Frühling zu Hause


Nach dem Winter ist endlich der Frühling gekommen. Ich finde, dass es eine sehr gute Veränderung für die Augen ist, andere Farben zu sehen und nicht nur weiß und grau. Ich liebe diese Zeit. Langsam erwacht die Natur aus ihrem Winterschlaf. Überall sieht man schon grüne Blätter und Blütenknospen. Die Vögel begleiten uns mit ihrem Gesang durch den ganzen Tag und es bleibt länger hell, obwohl ich fühle mich nach der Zeitumstellung, als hätte mir jemand eine Stunde gestohlen. Vor allem in der Früh fehlt mir der zeitige Sonnenaufgang, da ich vor der Arbeit gerne noch eine kleine Runde gelaufen bin.

Der Frühling ist erst seit einer Woche da und die letzen paar Tage waren richtig sonnig und warm, aber ich spüre schon die frische Energie, die durch meinen Köper fließt und einen Motivationsschub auslöst. Ich gehöre zu den ungeduldigen Menschen, die am Liebsten schon mit dem Pflanzen und der anderen Gartenarbeit anfangen würden. Obwohl die Blumenkisten am Balkon sind schon vorbereitet und warten auf neue Erde. Das Wetter ist leider noch zu unstabil und in der Nacht wird es noch ganz schön kalt. In dieser Zeit muss ich mich noch zurückhalten und beschränke mich auf meine Zimmerpflanzen oder Topfblumen. Heuer habe ich mein Schlafzimmer  mit verschiedenen Arten von Kakteen, die so schöne Schattierungen in Grün haben, dekoriert. Meiner Meinung nach, geben Blumen dem Haus erst seinen Charakter und setzen die Inneneinrichtung richtig in Szene.

 

 

Vernissage – ,,Die Hard“ von Veronika Merklein.



Veronika habe ich vor ein paar Monaten kennen gelernt. Schon nach wenigen Minuten habe ich bemerkt, dass sie ganz ein besonderer Mensch ist. Sie hat eine einmalige Persönlichkeit und sehr interessante Weltanschauungen. Veronika will uns eine sehr wichtige Botschaft mitteilen, dass der Mensch heutzutage in seinem Umfeld nur über Körper und Aussehen identifiziert wird. Sie kämpft mit Sterotypen und Vorurteilen wie, das Ausschließen der übergewichtigen Menschen von Geselschaft und als ständig Fastfood-Konsumierende gesehen zu werden. Veronika Merklein ist eine Performance-Künstlerin, die mit ihrer Kunst uns die Augen öffnen will. Am Samstag hatte ich in Wien die Möglichkeit ihre Veranstatlung zu erleben. Ich habe ihre Arbeit als sehr spannend und ziemlich schockierend empfunden. Auf der Vernissage konnte ich ihre Bilder, Performance und einen kurzen Filmzusammenschnitt ihrer früheren Inszenierungen bewundern.


Heutzutage lassen wir uns durch  Kultur und Medien sehr stark beeinflussen. Ich bin fest überzeugt, dass uns nicht bewusst ist, wie große Wirkung auf uns die Stereotypen haben.  Wenn man auf die Straße im Geschäft oder im Kaffehaus eine Übergewichtige Person trieft, verbindet man sie gleich mit jemandem, der sich nicht pflegt und dessen Welt sich nur um das Essen dreht. Es ist sehr traurig aber die Geselschaft in welcher wir leben nur auf Objektifizierung fixiert ist. Wie konzentrieren uns nur auf das was wir sehen, und schalten alle andere Sinne aus. Die Veronika führt jetzt sehr wichtige Krieg, um uns bewusst machen wie begrentz unsere Denkvermögen ist.


Ich wünsche Veronika noch viel weiteren Erfolg mit ihre Arbeit, da es wenige Leute gibt, die uns eine so wichtige Botschaft mitteilen wollen.  Ich lade euch herzlich zu ihrer Finissage, am Montag den 1. Mai um 12 Uhr in Galerie Michaela Stock in Wien ein. Da bietet sich die Möglichkeit, sie und ihre Kritik an der Menschheit kennen zu lernen. Ich bin sicher, dass sie eure Augen so öffnet wie meine.

Fischsuppe – meine Irlanderinnerung


Das heutige Wetter ist leider nicht das Beste, wenn man draußen etwas unternehmen will. Ich traue mich zu sagen, dass es heute insgesamt zwei Stunde nicht geregnet hat.  So eine Wetteranlage erinnert mir an Irland, wo Regen, Nebel und Wind sich ganz wohlfühlen. Natürlich ist Irland nicht nur mit den nassen und kalten Erinnerungen zu verbinden. Genau dort im einem Lokat in einer kleinen Hafenstadt, habe ich zum ersten Mal in meinem Leben eine Fischsuppe gegessen. Unser Reiserführer hat damals gesagt:,, wenn man vorher noch nicht die Suppe gekostet hat, sollte man es genau hier machen“. Ihr intensives Aroma  habe ich heute noch in meiner Nase und ich kann diese Suppe noch in meinem Mund schmecken. So eine Fischsuppe ist an einem Tag wie Heute perfekt, wo man etwas kräftiges zum aufwärmen brauchen kann. Falls ihr in Irland seid, müsst ihr Sie unbedingt kosten. Ich bin sicher, dass Sie auch für euch zu euren Lieblingssuppen zählen wird. Heute habe ich für euch einen Vorgeschmack auf meine Fischsuppe vorbereitet.

Zutaten:

1 Knoblauchzehe
1 Zwiebel
20g Öl
100g Karotten
100g Erdäpfel
100g Sellerie
100g Paprika
1 Chili
600g Wasser
100g Porree
150g Schlagobers
100g Milch
200g Fisch – ich habe geräucherte Forelle genommen
1TL Salz
Pfeffer
20ml Zitronensaft
1-2 Suppenwürfel

Knoblauch und Zwiebel in Öl anrösten. Gemüse in kleinen Würfeln schneiden und dazu geben. Kurz braten und danach mit Wasser übergießen. Suppenwürfel dazu geben und langsam aufkochen. Wenn das Gemüse schon weich wird, Schlagobers, Milch, Zitronensaft, Salz und am Ende Fisch hinzugeben. Jetzt bleib nur noch abschmecken und mit frisch gemahlenen Pfeffer heiß servieren.

Microblading ja oder nein ?

Schon seit langer Zeit habe ich mich für Microblading interessiert, da die Augenbrauen dem Gesicht Charakter verleihen und sie betonen unser Auftreten. Am Anfang war ich dem Ganzen gegenüber ein bisschen skeptisch eingestellt. Wieder ein neuer Trend, dem jede Frau folgen soll, wenn sie modebewusst geben will. Aber dann war ich von vielen Fotos mit Frauen nach diese Beandlung umgeben. Egal was für Webseite öffnete ich, überall habe ich sie gesehen. Ich war selbst nicht so unzufrieden mit meinen Augenbraunen, doch paar Kleinigkeiten haben mir gestört. Meine Augenbraunen liegen unterschiedlich hoch und Eine ist ein bisschen kürzer wie die Andere, sie sind auch nicht besonders dicht. Jedes Mal bevor ich von zuhause weggehe, musste ich sie mit einem Stift und Augenbraunen-Gel korrigierten. Nachdem meine Freundin Microblanding gemacht hatte, habe ich mich auch dafür entschieden. Vorige Woche war es so weit, zusammen mit meinen Mädls bin ich zum ,,Beauty Salon,, gegangen. Bevor meine Behandlung angefangen hat,  habe ich sehr viele Fragen gestellt. Wie stark sind sie Schmerzen ? Wie lange hält Microblading? Was für Erfahrung hat die Person, die die Behandlung  durchführen wird? Ich war sehr unsicher weil es sich bei Microblading um eine Art vom Tatöwierung handelt und ich habe noch nie ein Tattoo machen lassen. Die Unterschied liegt darin, dass Microblading mit einem dafür geeigneten Stift, der ein Skalpel ähnlich ist, gemacht wird. Viele Striche, die so fein sind, dass man sie kaum von dem echten Augenbraunenhärchen unterschieden kann, werden in der Haut eingearbeitet. Vor der Behandlung wird Alles abgemessen, Farbe ausgewählt und die Form mit Hilfe eines Stift angezeichnet. Diesen Teil habe ich als sehr angenehm empfunden, danach werden die Augenbraunen mit einer Salbe betäubt. Ein paar Minuten später haben wir angefangen. Ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich viel über die Methode gelesen habe und eines was ist mir aufgefallen ist, dass überall gestanden ist: Microblandig ist in der Regel eine schmerzarme Behandlung. Ich kann den Schreibern leider nicht zustimmen. Je nach Stelle und Drückintensität habe ich den Vorgang als ziemlich schmerzhaft empfunden, oder ich gehöre nicht zu der Norm. Nach 1,5 Stunde habe ich endlich den Satz, “ Wir sind fertig!“ gehört. Obwohl das Ritzen schon sehr unangenehm war, nach dem erstem Blick in den Spiegel stellte mich das Ergebnis sehr zufrieden. Die Augenbrauen wirkten trotz Schwellung und Rötung sehr natürlich und symmetrisch. Die Haut braucht ca. 2-3 Tage um sich zu heilen. Heute sind schon 4 Tage vergangen und langsam lassen Schwellung und Rötung nach, und ich kann zufrieden sein.

Look of the day 


Ich muss sagen, dass es wirklich schade wäre heute zuhause zu bleiben. So einen schönen Tag hatten wir schon lange nicht mehr. Um es zu genießen, habe ich einen kleinen Spaziergang gemacht. Nach den letzten anstrengenden Tagen habe ich das dringend gebraucht. Der ganze Stress hat langsam nachgelassen und ich bin wieder zu mir gekommen. Ich kann mir nicht vorstellen ohne die Sonne zu leben. Das Gefühl, dass alles um mich herum aus dem langen Schlaf erwacht, gibt mir so viel Enegie und Motivation. Hoffentlich habt ihr auch ein bisschen von dem Wetter genießen können.