Frühstück

Osterstriezel

Was wären das für Ostern ohne einen Striezel zum Frühstück? Es ist ein wunderschönes Erlebnis, wenn sich langsam der Geruch von frischem Gebäck in meiner Wohnung verteilt.  Am Liebsten mag ich ihn direkt aus dem Ofen, noch warm und mit ein bisschen Butter. So starte ich gern in das Ostern Wochenende. Wenn ich nach einer anstrengenden Woche Zeit in meiner Küche verbringen kann, ist das für mich eine Art Entspannungstherapie. Ich habe dabei Zeit meine Gedanken zu ordnen und verarbeite gewisse Ideen, die sich schon länger in meinem Kopf angesammelt haben.

 

 

Zutaten für 2 Striezel 

230ml Milch oder 130ml Milch und 100ml Buttermilch 
70g Butter 
50g Zucker 
1 Päckchen Vanillezucker 
1 TL Honig eventuell 
25g frische Germ
500g Weizenmehl, (griffig und glatt gemischt )
1 Eidotter
1 Prise Salz 
eventuell ein Bisschen Orangen oder Zitronenschale 
50g Rosinen
20g Rum
Hagelzucker als Dekoration 

Ich fange immer zuerst mit Rosinen und Rum an. In einer Schüssel vermengen und zur Seite stellen, dass die Rosinen Zeit haben den Rum aufzunehmen.  In der Zwischenzeit fülle ich den Topf mit den blauen Punkten, welchen ich von meiner Oma bekommen habe, mit  Milch an, und stelle ihn auf den Herd. Wenn die Milch ein bisschen wärmer wird, gebe ich Germ, Butter, Zucker, Vanillezucker und ev. Honig dazu. Mit einem Holzlöffel vermische ich alles und lasse es für paar Minuten stehen. Danach gebe ich das Mehl, Eidotter, Salz und ev. Zitronenschalen dazu, ich knete die Masse bis ein glatter Teig entsteht, den man dann zugedeckt für 30 Minuten gehen lassen soll. 

Jetzt hebe ich vorsichtig die Rosinen unter den Teig und teile ihn in 6 Teile. 3 Teile pro Stiezel. Die Portionen rolle ich zu gleichlange Strängen aus. Am oberen Ende drücke ich 3 Stränge zusammen, flechte einen lockeren Zopf und lege ihn auf ein Backpapier. Ich lasse meine Striezel noch paar Minuten in Ruhe bis der Ofen sich auf  150°C  aufgewärmt hat. Vor dem Backen besteiche ich sie mit Ei und bestreue sie mit Hagelzucker. Beim Backen schließe ich den Ofen nicht ganz, ich klemme einen Löffel oder eine Gabel in die Tür, sodass ein Spalt offen bleibt. Nach ca. 20-25 Minuten kann man ihn schon servieren. 

 

Frohe Ostern 

Morgendliche Verwöhnung

Als ich noch Kind war, hat es Sonntags immer Apfel-Pfannkuchen gegeben. Es war unsere Familien-Tradition, dass mein Papa an diesem Tag in der Küche gestanden ist und für seine kleine Frauen ein leckeres Frühstück vorbereitet hat. Heute wohne ich sehr weit weg von meinem Elternhaus, aber falls ich am Sonntag bei meinen Eltern bin, gibt es noch immer diese kleinen, köstlichen Apfelkuchen.

Zutaten für 2 Portionen:

1 großer Apfel 
20g Rosinen 
1/2 Glass Milch 
1 EL Zucker 
1 Ei 
20g Germ
150g Mehl
Prise Salz
20g Öl

 Zubereitung:

In eine Schüssel Milch, Zucker und Germ gut vermischen. Danach Mehl, Ei, Öl und Salz hinzugeben und 2 Minuten rühren bis der Teig eine glatte Konsistenz bekommt. Danach mit einem sauberem Tuch zudecken und an einem warmem Platz zum Gehen bringen. In der Zwischenzeit den Apfel abschälen, in kleine Stücken schneiden oder reiben und zusammen mit den Rosinen vorsichtig in den Teig einrühren.

Nach einer halben Stunde gehen lassen, sollte der Teig seine Volumen verdoppelt haben und ist jetzt fertig zu weiteren Verarbeitung. Den Teig mit einem Löffel auf heisse Pfanne mit weniger Öl braten bis die Scheiben auf beiden Seiten schön braun sind. Vor dem Servieren mit Honig oder Staubzucker dekorieren und genießen.

Bon Appetit !!

Knäckebrot mit Nüssen

Heute riecht es in meinem Haus nach frischgebackenem Brot. In Wahrheit begleitet uns der Geruch schon seit gestern am Abend, doch von dem ersten Schwung Knäckebrot sind nur ein paar Brösel übergeblieben. Unser selbstgemachtes Knabberzeugs hat die Kostprobe zu 100% bestanden.Am Freitag beginnt für viele von uns das Wochenende. Ich verbringe diese Zeit meistens in der Küche. Das ist meine Entspannungstherapie nach der ganzen Woche. Dieses Mal  habe ich das Rezept für ein Knäckebrot ausprobiert.

Zutaten:

80g Nüsse nach Wahl
80g Haferflocken
60g Mehl Typ 700
1TL Salz
Prise Pfeffer
30g Sonnenblumenöl oder Olivenöl
220g Wasser

 

Zubereitung:

Nüsse mit dem Messer fein zerkleinern und mit den anderen Zutaten in eine Schüssel geben. Alles mit Wasser übergießen und für eine Stunde quellen lassen. Danach den Backofen auf 150 °C vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier belegen und leicht mit Öl bestreichen.

Den Teig gleichmässig auf dem Backpapier verteilen, ins Backrohr geben und  ca. 15 Minuten vorbacken. Nach der Zeit das Knäckebrot aus dem Backofen nehmen, vorsichtig in 12 Stücke schneiden und nochmals 15 bis 20 Minuten backen. Wenn es euch gelingt muss man das Knäckebrot jetzt auskühlen lassen. Wir haben es nicht geschafft, darum duftet es zu Hause schon wieder nach Brot.

Ein Stück Frankreich in Krakau


Schon am ersten Tag im Krakau, am Weg von Apartment zur Altstadt, hat ein kleinen Café, an der Warszawskastraße 16 meine Aufmerksamkeit geweckt. Durch das Fenster an der Straße konnte ich das gemütliches Interieur sehen. Ich hatte das Gefühl, dass die tiefen, bunten Stühle mich zum hinsetzen und verweilen einladen. Wir hatten wenige Ahnung was es dort zum Essen gibt, aber das Lokal hat uns so gut gefallen, dass wir am nächsten Tag dort zum Frühstück gegangen sind.

 In der Vitrine findet man verschiedenste Tarte-Kreationen für jeden Geschmack.

Tarte mit Spinat  und Vogelsalat

Mein Frühstück – selbstgemachter Eieraufstrich, Hüttenkäse mit Schnittlauch, Brot und Salat.

Schwarzer Tee mit rotem Pfeffer, Kardamom und Kreuzkümmel.

So einen guten Tee habe ich noch nicht getrunken, um ihm zu süßen kann man einen Rosensirup verwenden.

BonJour CaVe

Krakau, Warszawskastraße 16

Krakau, Pilsudskiegostraße 5

Krakau, Kolo Strzelnicy 2

Krakau, Dolne Mlyny 10/7c

 

Frühstück beim Jeitler

Auf Facebook habe ich schon morgens gepostet, dass bald ein neuer Eintrag kommt. Endlich kann ich mich zum Computer setzen und ein paar Worte schreiben.

Schon seit ein paar Wochen hatte ich ziemlich wenig Zeit wegen Praktikum, ständigen Prüfungen in meiner Schule und noch vielen mehr unerwarteten Problemen. Darum wollte ich mich heute nur entspannen und einfach das Wochenende genießen. Morgens habe ich ganz spontan entschieden, dass mein Freund und ich unser heutiges Frühstück auswärts essen werden. In 15 Minuten war ich fertig. Wir hatten zwei Möglichkeiten, das Café Paradiso in Neunkirchen oder nach Weikersdorf zum Jeitler im Steinfeldhof. Schließlich haben wir entschieden, dass wir zum Jeitler fahren.
Der Eingang befindet sich an der Hauptstraße Nummer 31.  Hinter dem großen Tor betritt man den Garten, der mit bunten Blumen und Holztischen gefüllt ist. Früher war hier ein Bauernhof, heute befindet sich dort ein sehr gutes Restaurant. Die Küche überrascht jedes mal ihre Gäste mit außergewöhnlichen Delikatessen. Bei schönem Wetter kann man im Garten sitzen und die Nähe zur Natur genießen, aber auch das Innere des Restaurant verbirgt viele Geheimnisse.
Alte Zimmer mit niedrigen Decken, die Wände mit weißer Farbe gestrichen, von oben hängen Lampen aus alten Töpfen, kleine Fenster, durch die, die Sonnenstrahlen fallen.  Das ganze Gebäude hat ein einzigartiges Klima. Hier bleibt die Zeit einfach stehen.

 

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Offnungszeit:

Freitag: Küche von 11.00 bis 21.00 Uhr
Samstag: Küche von 11.30 bis 21.00 Uhr
Sonntag: Küche von 11.30 bis 20.00 Uhr
Montag: ab 17.00 Uhr

Frühstück
Jeden Samstag, Sonntag  und  Feiertag
von 8 bis 11 Uhr.

 

Leichtes am Morgen

Ich weiss es nicht wie es bei euch ist, aber ich fange jeden Tag mit einem Frühstück an.  In der Früh hat man es sowieso immer eilig. Ich stehe auf und bis ich mich geduscht habe und angezogen bin, ist es schon ziemlich spät. Ich kann es mir nicht leisten ein richtiges Frühstück mit weichen Eiern, Tost und Tee vorzubereiten, aber ohne etwas zu Essen, gehe ich nicht außer Haus. Das muss nichts Grossartiges sein, ich brauche nur eine Kleinigkeit.

Ich habe für euch heute ein Rezept. Es geht wirklich sehr schnell und man kann es schon am Abend vorbereiten.

Chiasamen -Kokospudding
mit
Mango Mousse 

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Zutaten:

Chiasamen 1 EL pro Glas
Kokosmilch 50 ml pro Glas
 frisches Mango

Zubereitung 

 In jedes Glas gebe ich 1 El Chiasamen. Danach fülle ich 3/4 des Glases mit Kokosmilch auf. Ich rühre die Masse so, dass die Chiasamen die Kokosmilch gut aufnehmen können. Für 1-2 Stunden kaltstellen bis es eine geleeartige Konsistenz erreicht.

In der Zwischenzeit schneide ich die Mango in kleine Stückchen oder zerkleinere sie mit dem Blender bis ich eine schöne, glatte Masse bekomme.

Nach 2 Stunden verteile ich vorsichtig das Mango-Mousse auf dem Pudding und stelle es wieder kalt.

Lasst’s euch schmecken!

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