Powidl wie bei meiner Oma.

Ich kann mich erinnern, als ich noch Kind war, und der Sommer  zu Ende ging. In den letzten August Wochen haben mich immer unglaubliche Gerüche, die von der Küche kamen, begleitet. Die ganze Familie hat bis zur Erschöpfung gearbeitet. Am Arbeitsplatz in der Küche haben sich Gläser und Deckel getürmt und am Boden waren in großen Kisten Obst und Gemüse verstreut. Meine Mama und Oma haben sehr fleißig gearbeitet, um alles für den kommenden Winter vorzubereiten. Obstkompott, Essig- und Salzgurken, alles hatte seinen Platz im Kellerregal.

Powidl – Ich liebe ihn wegen seiner burgundernen Farbe, intensiven Geschmack und weil man ihn zu Krapfen, Palatschinken oder einfach zum Frühstück mit einem Stritzel verwenden kann. Aber um guten Powidl zu machen, muss man ein paar Dinge beachten. Meine Oma hat immer gesagt, dass er ganz langsam und über paar Stunden gekocht werden muss. Die zweite Regel um einen richtig süßen Geschmack zu bekommen muss man richtig reife Zwetschken, die schon ganz faltig sind, verwenden.

Zutaten für 4 – 5 Gläser

3kg. Zwetschken – je reifer desto besser
300g  Zucker ( ich habe braunen genommen )oder auch nicht wenn die Zwetschken sehr süss sind

Zubereitung:

Zwetschken waschen und entkernen, danach in einem Topf kochen. Es ist wichtig dass sie ganz langsam gekocht werden. Ich nehme mir immer einen ganzen Nachmittag Zeit, man muss doch ziemlich oft den ganzen Brei umrühren. Nach 5 Stunden kann man ihn abschmecken und eventuell Zucker dazu geben, danach die Gläser auffüllen und auf den Deckel hinstellen bis sie ganz kalt sind.

 

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